Donnerstag, 29. Mai 2008
Rückkehr ungewiss ?
Lange ist mein letzter Eintrag her, aber das lag mehr oder minder an meinem beruflichen Umschwung. Ich bemühe mich immer noch, die Gruppe, zumindest den harten Kern wieder zu vereinen.

Auf einer Feier, wo viele der alten Veteranen waren, wurde mal wieder darüber geredet, und wenn alles klappt, haben wir doch wieder einen weiteren der "alten Hasen" ins Bott zurückgeholt. Damit wäre die momentane Gruppe bei 3 Spielern, dem ehemaligen Quali-Ameyatl, und zwei weiteren, die ich noch nicht vorgestellt habe.. und einem Meister, wahrscheinlich ich, wenn Quali-Ameyatl das nicht übernehmen mag ;)

Aber ob und wann wir das nun wirklich zusammen angehen, das ist noch ungewiss.

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Montag, 15. Oktober 2007
Die neue Gruppe - es muss noch warten
Nach meinem gedanklichen schon wieder Beisammensitzen muss ich nun doch noch ein wenig länger ausharren. Die notwendigen und gewünschten Spieler können vorerst die Würfel noch nicht wieder rollen lassen... Andere wichtige Taten müssen vorher noch erledigt werden, was mich aber nicht abhält schon zu planen und zu organisieren. An zuverlässigen Quellen werden die Dokumente geprüft, welche noch zu gebrauchen und welche zu erneuern sind.
Die Heldendokumente werden überarbeitet und ergänzt. Neue Musik wird gesucht - und bereits mehrfach gefunden :)

Ach was wird das wieder für ein Spaß.. wenns mal soweit ist ;)

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Freitag, 28. September 2007
Zurück in der Sucht...
Tja, ich hätte es mir denken können. Nachdem ich nun die ganze Zeit mir hier Gedanken darüber mache, was ich noch schreiben kann, denke ich immer wieder an das Spiel. Dieses Spiel, das ich schon so lange nun nicht mehr gespielt habe, was mir fehlt, was ich immer so zelebriert habe, das will mich nicht loslassen. Ich habe mich schon dabei ertappt, nach dem Eintrag über den Samurai Majeder und einem Ninjafilm die Tage, dass ich die Tasche mit den alten Büchern rausholte und schon wieder schmökerte. Ich glaube, ich werde mich am Wochenende mal hinsetzen und einfach mal wieder an einem Char basteln, vielleicht würfel ich mir mal einen neuen Ninja aus, das war ja auch mein erster eigener Char in dem Spiel und einer der kürzesten, hat Selbstmordbegangen, war schade, aber Rollenspieltechnisch das einzig rationale... mann, was hätte das für AEP gegeben ;)

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Quali-Ameyatl (guter Quell)
"Lassen Sie mich durch, ich bin Arzt" - so lautete schon in frühester Kindheit das Motto von "Guter Quell" - der als sich als Deuter schon sehr früh auch andere Identitäten zulegte, nur um seine Vorhersagungen etwas steriler unter die Leute zu bringen.

Es fielen immer wieder Sätze wie: "Du wirst Dein Bein wohl niemals mehr so nutzen können wie früher." oder "wenn Du jetzt ein Pferd wärst...." - meistens zu Leuten, die durch ihn herbeigeführte Umstände in eine missliche Lage gekommen waren. Meist auch kaum ernsthaft verletzt, nur eben nicht mehr im Stande, dem Deuter, der sich als Arzt ausgab und seinen verrückten Aussagen zu entziehen.

Tatsächlich gelang Ihm auch der ein oder andere Versuch, einen vermeintlichen "Patienten" zu heilen, oder - vielleicht auch durch Zufall - das rechte vorherzusagen. Mehr oder minder sorgte der Charakter aber mehr für das amüsante unter den Gefolgsleuten. Was er sich als Deuter, Arzt, Ermittler und sonst noch erdachten Positionen und Aufgaben auch nicht nehmen ließ, war das akribische Mitschreiben aller Aktivitäten von Ihm und der Gruppe. Neue Mitglieder wurden erstmal durchleuchtet und psychisch analysiert. Was mitunter auch zu schweren Auseinandersetzungen führte, als er nach der ersten Zusammenkunft mit einem Zwerg diesen als kränklich weil kleinwüchsig titulierte und ausserdem hätte bei einem anderen Mitglied der Gruppe bestimmt eine Missbrauchsgeschichte in Bezug auf dessen Großeltern stattgefunden, da dieser wieder und wieder diese mit vielen wichtigen Taten erwähnte, welcher der "Gute Quell" wohl mißverstanden hätte. An dieser Stelle wäre seine ohnehin nicht lange Karriere fast schon zu Ende gewesen.

Allerdings kann man sich vorstellen, dass jemand mit einer solch losen Zunge es auf Midgard sowieso nicht mehr weit brachte. Und so war sein Schicksal recht rasch besiegelt, trotz aller mitunter derbster Anspielungen auf das Leben und Treiben anderer, war es doch eine belustigende Zeit, zumindest bis mal alle wieder wegen ihm in Schwierigkeiten waren :)

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Dienstag, 25. September 2007
Vorgeschichte statisch ? Nein Danke !
Entgegen der Einstellung mancher Gruppen hatten wir es uns angewöhnt, jedenfalls mit mir als Spielleiter, dass ich die Vorgeschichte komplett für den Spieler entwerfe, sozusagen als erste Geschichte des Abenteurers.

Natürlich mag der ein oder andere es bevorzugen, direkt an einem Spieltisch die groben Daten seines neuen Schützlings zu erfahren und einfach nur grob die Zeit seines Aufwachsens und Grundlernens zu wissen. Das reichte mir aber nicht. Ich entwickelte aus den grob ausgewürfelten Zügen eine entsprechend passende Geschichte mit allem an Ausschmückung, was so hineinpasste. Angefangen von ausführlichen Erlebnissen, welche den Charakter prägten, bis zu den ganzen bisher bekannten Figuren, die im Laufe des Spieles vielleicht mehr oder minder wieder vorkommen könnten.

Die Spieler dankten es mir eigentlich immer wieder, es kam generell gut an.

Wie seid Ihr, sofern Ihr mit dem Spiel überhaupt in Berührung gekommen seid, da verfahren ?

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Montag, 24. September 2007
Was bedeutet der Spieltag für mein Gemüt ? - meine persönliche Meinung...
Ein Spieltag, wenn er so verläuft, wie er sollte - reines Spielen ohne Real Life Unterbrechungen und Zerredungen - erfüllte mich immer trotz eines verrauchten Raumes und überhöhter Zucker- und Kaffeezufuhr mit einem "klaren Kopf". Ich war niemals entspannter und meine Arbeit am nächsten Tag nie besser, als nach einem langen Spielesonntag.

Ich war müde und verbraucht, körperlich vielleicht nicht auf der Höhe, aber geistig stark und sehr kommunikativ. Viel mehr und besser in der Lage, Konflikte sachlich zu lösen. Man könnte auch sagen, eine solche Spielsitzung war und ist für mich vergleichbar mit einem teuren Psychiater. Und nicht nur an mir selbst merke ich die Verarbeitung der Woche und das Abwerfen der Lasten der vergangenen Tage. Auch die Mitspieler am Tisch - an ihren Reaktionen und Gesten, an ihren Aussagen und Ideen, daran merke ich schon, wie die Woche so war, ganz egal, ob was darüber gesprochen wurde oder nicht.

Vielleicht kann der ein oder andere das bestätigen, vielleicht aber seid ihr auch anderer Ansicht, keine Ahnung, es geht hier nur darum, wie ich es empfunden habe und ich meine, ja, es hat mir nicht nur zeitvertrieblich gesehen eine Menge gebracht.

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Ferne Länder - Neue Figuren
Zu Beginn, sprich bei Neugründung einer Spielgruppe, wird die Zusammenstellung der Spielerfiguren wahrscheinlich, einfach schon der besseren Zusammenkunft wegen, aus dem gleichen Land stammen.

Mit wachsender Kenntnis über und auch wachsender Begeisterung für andere Länder der Welt Midgard wird die Chance im Laufe der Zeit immer größer, dass die Spieler eine neue Figur aus einem anderen Land wählen. Die nicht immer ganz leichte Aufgabe für den Spielleiter besteht dann darin, eine plausible Erläuterung dafür zu finden, warum nun ausgerechnet dieser Fremde, der kaum die Sprache der anderen beherrscht, ausgerechnet in diese Gruppe integriert werden soll, man will ja die Szenerie glaubwürdig gestalten - ausserdem legt man als Spieler ja auch darauf, die Rolle entsprechend gemäß seinen Vorgaben unparteiisch und unvoreingenommen zu spielen.

Dies alles kann aber im Verlauf der weiteren Abenteuer durchaus belohnt werden. So z.B. kann einem mit schwerem Gerät bepacktem Ritter aus den Weiten Albas die Geschicklichkeit eines Assasinen aus Eschar oder KanThaiPan bei der Observation eines Objektes große Dienste leisten - nur muss man erst mal eine vernünftige Erklärung haben, warum ausgerechnet die beiden gerade zusammen losziehen.

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Mittwoch, 8. August 2007
Majeder - der Samurai
Geboren als Sohn eines edlen Kriegers und eines Drachen, halb Mensch halb Fabelwesen, aufgewachsen in den wilden Ebenen und strengen Gepflogenheiten seiner Heimat Kan-Tai-Pan.

"Verlassen kannst Du Dich nur auf Dein Schwert", so lehrte es ihn sein Waffenmeister und es blieb nicht bei leeren Worthülsen, was Majeder schon früh in der Samuraiausbildung erfahren musste. Schon einige Zeit vor Beendigung der Ausbildung musste er seinem Lehnsherren zur Seite stehen, den Tod immer vor Augen und nie sicher, den nächsten Tag erleben zu dürfen.

Die Narben zeichneten die Geschichte auf seinen Körper und in seine Seele. Erlebnisse, die er mit ins Grab nehmen wird prägten das Gemüt und den Charakter dieses edlen Mannes, der sich stets berufen fühlte, für all das Gute in der Welt einzustehen, natürlich nachrangig nach den Belangen seines Gottes We-To und seines Lehnsherren - der seine Loyalität immer wieder auf eine harte Probe stellte.

Seine Kenntnisse wuchsen, und mehr und mehr verfeinerte er die Kunst des Tötens, die Makel an seinem geradezu anmutigen Schwerttanz schwanden und er entwickelte sich zu einer Art Bildhauer, der Masken und Formen in die Gesichter der Feinde, oder derer schnitt, die seinen Vorstellungen oder den Plänen des Lehnsherren im Wege standen.

Es folgte der Tag an dem Majeder die Neugier packte, was wohl jenseits der Grenzen Kan-Tai-Pans existieren würde, er hatte ja schon viel darüber gelesen und gehört, aber er fand es sei an der Zeit, selbst mehr Erfahrungen zu sammeln. Obwohl niemals erwünscht war, und auch stets verweigert wurde, dass sich ein in Diensten stehender Samurai von seinem Herren entfernt, wurde Ihm aufgrund der bisherigen Verdienste die Reise gewährt, mit der Auflage, sich ständig aufbruchbereit zu halten, wenn seine Schwerthand gebraucht werden würde. Die Bedingung abgenickt machte er sich auf in Richtung Stadt und Hafen, seinem persönlichen Abenteuer entgegen....

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Dienstag, 7. August 2007
Die Spieler und "ihre Woche"...
Für manche mag es recht seltsam erscheinen, solche Aspekte in einer Beschreibung über ein Rollenspiel zu finden, aber ich finde es sehr interessant, daß man immer ganz genau sehen kann, und zwar an der Spielweise eines jeden Spielers am Tisch (hierbei will ich den Meister gar nicht ausschließen), wie die jeweilige Woche gelaufen ist.

Es hat sich immer angeboten, das zu beobachten, da wir uns meistens Sonntags getroffen haben. Man diskutierte später, während der Essenspause über dies und das, aber das meiste konnte man schon erahnen, man spürte schon am Tisch, ob es im Betrieb vielleicht Stress gab, die letzte Klausur mies war oder die Eltern oder Freund/-in einem "das Leben" schwer machten. Genauso aber auch die positiven Kehrseiten.

Tja, ich sage zu dem Spiel auch in mancher Situation Spiegel der Seele, sollte es sich wirklich um einen passionierten Spieler handeln, so verrät mir dessen Spielweise sehr viel - zumindest war es bei uns so.

Mal sehen, wenn ich ein wenig ausgeruhter bin (mit Seitenblick auf die Uhr...) bringe ich vielleicht noch mehr Beispiele...

Vielleicht kennt der ein oder andere ja auch was ähnliches ?! Immer her mit den Erfahrungen :)

Boromir

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Endlich wieder da...
Nach einiger Zeit der Abwesenheit, Umzug, Änderungen im Job, etc. kann ich hier mal wieder reinschauen.

Ich werde schauen, dass ich wieder ein paar Infos einbette :)

Bis dahin, Grüße

Boromir

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