Dienstag, 5. Juni 2007
A long time ago...
...hatte ich hier begonnen. Ich weiß nicht genau, wann ich es schaffe, hier weiter zu schreiben.

Ich bin privat sehr eingespannt im Moment.

Aber hab das hier nicht vergessen.

Viele Grüße

Boromir

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Dienstag, 27. Februar 2007
Rückmeldung
Ich war leider einige Tage aus technischen Gründen vom Blog abgeschnitten, hole die verlorenen Tage aber in Kürze nach.

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Freitag, 16. Februar 2007
Gleichgewicht
Das Gleichgewicht am Spieltisch ist von außergewöhnlicher Bedeutung. Ich meine nicht, dass der Tisch gut steht oder die Spieler bequem sitzen ohne umzukippen. Ich rede davon, dass z.B. eine reine Kämpfertruppe es im Leben schwerer haben kann, als zum Beispiel eine Gruppe, die über eine entsprechende Vielfalt verfügt, was die Charaktere angeht. Ein Gaukler, Magier, Assasine, Jäger was auch immer ist fast genau so unerläßlich, wie eine starke Schwerthand.

Man kann natürlich nicht behaupten, dass ein Abenteuer schon gewonnen ist, nur weil man beispielsweise alle möglichen Gruppen und Klassen vertreten hat, aber es erleichtert einem so manche Situation, wenn man auf mehr als die eigenen klassenüblichen Talente und Fertigkeiten zurückgreifen kann.

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Mittwoch, 14. Februar 2007
Leid
Das Leid in den Augen derer, die noch einen Moment vorher eine unvergleichbare Überheblichkeit an den Spieltisch legten, ist manchmal schon eine Genugtuung für die Frustrationen, welch ein Meister mitunter durchmachen muss. Es liegt ja in seinem Ermessen, die Spieler aufzubauen, zu unterstützen, sie in die Irre zu führen oder einfach nur ins Verderben zu stürzen.

Ein guter Spieler, besonnen auf die verkörperte Figur, deren Geschichte und vollkommen unvoreingenommen gegenüber anderen Spielern am Tische wird wohl nicht in jeder Gruppe zu finden sein, aber aus eigener Erfahrung, einzig einer von den beschriebenen vermag es mitunter, das Schicksal aller Mitstreiter zu retten.
Es erfordert dann wohl einfach das Denken für andere mit zu übernehmen.

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Dienstag, 13. Februar 2007
Wer weiß überhaupt, wovon ich rede ?
Mir ist die Idee gekommen, dass ich hier vielleicht was erzähle, was keinen interessiert oder vielleicht wißt Ihr auch garnicht, wovon ich rede.

Daher möchte ich gerne eine Umfrage starten

Wer von Euch kennt denn das Rollenspiel MIDGARD und hat aktive Spielerfahrung damit ?
Ja, selbst schon mal Eschar bereist...
Midgard ? Nie gehört !

  Ergebnis anzeigen

Erstellt von boromir am 2007.02.13, 16:30.

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Die Macht des Meisters
Der Spielleiter, oder auch Meister genannt, hat eine nahezu unendliche Macht, wenn es darum geht, die Spieler in den gewünschten Bahnen zu halten oder diese in ihr Verderben laufen zu lassen.

Verkrochen hinter seinem Sichtschirm kann er allerlei reelle oder auch manipulierte Entscheidungen fällen, die den Spielern zu weilen das Leben schwer machen oder Ihnen den Hals retten können.

In jede Rolle schlüpfend muss der Meister tatsächlich sehr gut improvisieren können und sich ohne weiteres mit den ihm aufgetragenen Rollen umgehen können, sei es der tattrige Greis am Straßenrand, der edle Kaufmann, eine Dirne im Freudenhaus, eine Pristerin oder einfach nur ein Bauer, der im Weg steht und Auskunft geben soll - die Möglichkeiten sind unbegrenzt, nur die Phantasie setzt die Grenzen - oder der Meister die der Spieler ;-)

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Sonntag, 11. Februar 2007
Guten Tag
Heute wollte ich eigentlich schon ein wenig mit den Fachsimpeleien anfangen, aber ich bin zu sehr noch in Arbeit eingespannt, werde das dann so bald wie möglich nachholen.

Wünsche einen schönen Sonntag

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Aller Anfang ist schwer...
...und somit reihe ich mich ein in die Gemeinschaft der Blogger. Grüße an all die, die das hier lesen und sich angesprochen fühlen.

Nun, worum soll es in meinem Blog gehen. Ich selbst habe über einen sehr langen Zeitraum ein Rollenspiel gespiel, ein Pen&Paper Rollenspiel mit dem Namen MIDGARD - und hier möchte ich gerne aus diesen Erlebnissen berichten, teils, was das Spiel an sich angeht, als auch ein wenig aus unseren Abenteuern, die wir so bestreiten durften.

Jetzt tauchen wohl die ein oder anderen Fragen auf, und bevor nun das googlen oder die Suche in Wikipedia nach den Begriffen losgeht, möchte ich Euch die Zeit sparen und einfach ein paar Begriffe nach meinem Gusto erläutern und vielleicht kommt Ihr ja damit aus, wenn nicht, bleibt immer noch die Flucht zu anderen Quellen.

Also, was ist ein Rollenspiel:

Ein Rollenspiel, das ist ein Spiel, in welchem man als Spieler in eine bestimmte, andere Rolle schlüpft - soweit noch nicht schwer. Die Spiele existieren in mehreren Formen, da wären zum Beispiel die Live Rollenspiele, in welchen sich die Teilnehmer auch mal gerne in abenteuerliche Kostüme zwängen um sich einem Spektakel als Akteure und Statisten reell zu betätigen. Es ist vielleicht mit einer Art Theateraufführung zu vergleichen - dieses liegt mir nicht so sehr, wobei ich hier auch nicht die riesen Erfahrung vorweisen kann.
Dann gibt es auch Rollenspiele in elektronischer Form, so z.B. auf Konsolen oder PC, hierbei in den verschiedensten Möglichkeiten, egal ob als Handlungshintergrund nun mittelalterliche Szenarien oder die ferne Zukunft gewählt ist. Es geht auch hier darum in eine Rolle zu schlüpfen, die es auszufüllen gilt. Man spielt eine Geschichte nach, so "einfach" kann man es wohl ausdrücken. Nur hat man in diesen beiden -nur meiner eigenen Meinung nach- Extremen jeweils einen entscheiden Nachteil, die Handlungsfreiheit wird in gewisser Weise schon eingeschränkt. Bei den Liverollenspielen (auch oft als Rollenspiel Conventions) sind oft sehr viele Spieler beteiligt, und zu viele Freiheiten für jeden Spieler, also Abweichen von der "gewünschten" Route des Leiters (dazu kommen wir noch) würden zu viel zu viel zeitlicher Abweichung führen, das würde wohl zeitlich nicht hinhauen. Auf einer Konsole oder PC ist es noch deutlicher sichtbar, hier ist man im Normalfall in eine Geschichte "gepresst" die einem nicht immer wirklich die eigene Handlung frei gibt. Die Online Rollenspiele (z.B. World of Warcraft oder auch Anarchy Online und ähnliche) haben hier schon eine bestimmte Abhilfe geschaffen, aber meiner Meinung nach reichen auch diese mit all ihren Finessen nicht an die Originale heran, und da kommen meine angesprochenen Pen&Paper Rollenspiele ins Spiel die ich einfach bevorzuge.

Naja, normalerweise erkläre ich jemandem auf die Frage, was ist das, Rollenspiel, das ganze so. Stell dir ein Märchen vor, naja, der Ritter mit seinen Gefährten durchstreifen einen Wald auf der Suche nach den vermissten Dorfbewohnern, und wenn Sie nicht gestorben sind... usw usw usw. Naja, Du als Spieler stellst in dem Fall irgendeine Figur aus dieser Geschichte und bestimmst deren Ablauf maßgeblich mit, vielleicht geht ja alles schief nur weil Du es nicht vermasselst oder Du wirst der große Held. Naja, davon gibt es immer noch mehr, in unserer Gruppe waren das im Schnitt um die 4 Spieler am Tisch, mal auf 5 aber eher seltener. Dann gibt es noch einen sogenannten Spielmeister, dieser schlüpft sozusagen in alle anderen "verfügbaren" Rollen, vom Schankwirt in einer verrauchten Hafenkneipe, zum Bettler auf der Strasse, über den Gelehrten an dem Tempel am Marktplatz bis zum König des Landes. Ausserdem obliegt es dem Meister, die Spieler in eine ungefähre Form einer Geschichte zu führen und Hinweise einzustreuen, was denn von Ihnen überhaupt verlangt wird, aber dies auch zu erfüllen, liegt immer in den Händen der Spieler, was nicht immer gut gehen muss, aber dazu später mehr.

Die Grundausstattung, was sollte das sein. Nun, wer des Englischen ein wenig mächtig ist, erahnt schon, was sich hinter Pen&Paper verbirgt, richtig, Stift und Papier, man spielt an einem Tisch und hat ein Blatt (oder auch noch mehr, je nach Umfang) und ein Set aus mehreren Würfeln (3-20 Seitige, je nach Spiel und Anforderung). Neben einigen weiteren diversen Spielutensilien wie Bücher zu dem Spiel mit Regeln und Infos sollte man vor allem eins mitbringen, PHANTASIE, denn ohne sie, kann man das Spiel vergessen, und jemand, der viel davon mitbringt, kann in einem solchen Spiel eine regelrechte Verführung finden, in mancher Hinsicht eine Qual, aber auch eine Entspannung und Freude für die Seele. Mehr davon auch später.

Im Laufe meiner Einträge hier, möchte ich euch Infos zu dem Ablauf des Spieles geben, einige persönliche Infos näherbringen, meine eigenen Eindrücke mit der Welt des Rollenspieles wie es für mich war, und natürlich, neben der ganzen grauen Materie auch einige der Abenteuer wiedergeben, mal in kürzerer oder auch mal in längerer Form, wie es sich eben ergibt.

Wenn euch die Erzählungen gefallen, oder Ihr vielleicht Fragen oder Anregungen zu etwas habt, hinterlasst bitte einen entsprechenden Kommentar, ich würde mich freuen. Rechtschreibfehler mögen mir vergeben werden.

Bis in Kürze.

Boromir

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